Über uns

Vor 175 Jahren begann die Geschichte unseres Gasthauses, das sich in einem malerischen Dorf befindet, ideal für einen erholsamen Urlaub. Ursprünglich als Gastwirtschaft erbaut, hat sich das Haus im Laufe der Jahre zu einem charmanten Gästehaus mit verschiedenen Ferienwohnungen entwickelt. 

Willkommen im Gästehaus „Zur alten Post“

Schön, dass Sie bei uns sind.
Im Gästehaus „Zur alten Post“ heißen wir Sie herzlich willkommen – an einem Ort, an dem Gastfreundschaft seit Generationen gelebt wird. Hier, im ruhigen Dornumergrode nahe der Nordsee, verbinden sich Erholung, Geschichte und ostfriesische Herzlichkeit zu einem Zuhause auf Zeit.

Bevor Sie ankommen, entspannen oder auf Entdeckungstour gehen, laden wir Sie ein, einen kleinen Blick zurückzuwerfen. Denn dieses Haus hat eine lange Geschichte – und vielleicht spüren Sie sie schon beim Eintreten.

Die Geschichte unseres Hauses

Die Wurzeln des Hauses „Zur alten Post“ reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Bereits um 1850 war das Gebäude ein fester Bestandteil des dörflichen Lebens in Dornumergrode. Damals wurde hier nicht nur ausgeschenkt und beherbergt – das Haus war Treffpunkt, Versammlungsort und Mittelpunkt der Gemeinde.

 

Unter dem damaligen Gastwirt Dirk Dirks Theer fanden im Haus Gemeinde- und Ausschusssitzungen statt. Reisende, Handwerker und Dorfbewohner kamen hier zusammen, tauschten Neuigkeiten aus und machten Rast. Das Haus war Gastwirtschaft, Krämerei und Bäckerei zugleich – ein lebendiger Ort des Alltags.

1858 begann mit Lammert Weers Lottmann ein neues Kapitel. Er führte die Gastwirtschaft über viele Jahrzehnte und prägte sie nicht nur als Wirt, sondern auch als engagiertes Mitglied der Dorfgemeinschaft. Seine Rolle als Amtsvorsteher und Gemeindevertreter zeigt, wie eng Haus und Ort miteinander verbunden waren.

Aus dieser Zeit stammt auch eine besondere Erinnerung, die bis heute überliefert ist: Im Gästezimmer befand sich ein sogenannter „Speckwiem“ – ein Balken, an dem im Winter Schinken und Speck von den umliegenden Höfen zum Trocknen aufgehängt wurden. Wenn fremdes Schlachtgut im Haus war, schlief der Wirt selbst im Gästezimmer. Diese kleine Geschichte erzählt viel über Vertrauen, Gemeinschaft und den praktischen Alltag früherer Zeiten.

Nach mehreren Generationenwechseln übernahm 1903 der Segelschiffkapitän Wattje Schön das Haus. Auch nach seinem frühen Tod blieb die Gastwirtschaft in Familienhand. 1918 führte sein Schwiegersohn Gerjet Rüstmann das Haus weiter und baute es aus, sodass auch größere Veranstaltungen möglich wurden. In dieser Zeit erhielt das Haus den Namen „Gasthof zur Post“.

1929 zog schließlich die örtliche Poststelle ein. Von nun an war das Haus nicht nur Ort der Gastlichkeit, sondern auch Knotenpunkt für Briefe, Pakete und Nachrichten. Bis 1969 wurden hier Postsendungen angenommen und ausgegeben – ein Stück Alltagsgeschichte, das viele Dorfbewohner bis heute in Erinnerung haben.

Ein bedeutender Wandel erfolgte 1968: Das alte Gebäude wurde abgerissen und neu errichtet. Unter dem Namen „Zur alten Post“ entstand eine moderne Pension mit Restaurant und Café, die ganzjährig geöffnet war. Dabei blieb der Geist des Hauses erhalten: Offenheit, Beständigkeit und ehrliche Gastfreundschaft.

Nach dem Eintritt der damaligen Gastgeber in den Ruhestand wurde das Haus innerhalb der Familie weitergeführt – mit Respekt vor der langen Geschichte und dem Anspruch, Tradition und zeitgemäßen Komfort miteinander zu verbinden.

Heute – und ein Stück Geschichte für Ihre Auszeit

Auch heute ist die „Alte Post“ ein Ort des Ankommens. Ein Haus, das Ruhe ausstrahlt, Geschichten in sich trägt und seinen Gästen Raum für Erholung lässt. Wir verstehen uns als Gastgeber in einer langen Reihe – dankbar für das Erbe und mit Freude daran, es weiterzuführen.

Wir freuen uns, dass Sie Teil dieser Geschichte sind.
Genießen Sie Ihre Zeit bei uns – und fühlen Sie sich willkommen. 🌊🏡

Die in gedrängter Kürze dargestellte Geschichte des Hauses „Zur alten Post“ sei noch einmal zusammengefasst in einem Gedicht , des Pastor Lüpkes in Dornum im Jahre 1952 schrieb:

 

Rüttle, Sturm, in unseren Eichen, 

Brause, Welle an den Strand. 

In dem Schutz von festen Deichen, 

Schaffen wir mit starker Hand. 

Was wir erbten von den Vätern, 

Lasst uns mehren für die Spätern! 

Herr, Du gabst uns Geest und Groden, 

Marsch und Moor nach Deinem Rat. 

Schirme alle gute Saat. Friesenfreiheit, Friesensitte, 

Weile stets in unserer Mitte. 

 

©Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.